Xi'an

 

Xi'an besuchte ich - zugegebenermaßen - nicht, um die "moderne" Architektur der Stadt kennenzulernen. In erster Linie lockten hier die Attraktionen aus jener Zeit, als China noch von dem einen oder anderen Kaiser regiert (oder besser beherrscht) wurde.

Beilin (Stelenwald) zum Beispiel. Seit Jahrhunderten werden in China wichtige Texte in Stein graviert. Ziel des Ganzen ist es, diese gegen Totalverlust durch Feuer oder spätere Verfälschung des Wortlauts zu schützen (echte "Festplatten" eben). Der in einem Park gelegene Stelenwald Xi'ans ist die bedeutendste der Stelensammlungen Chinas. Regelmäßig werden Abzüge auf Pergament gefertigt - wie? Die Fotos zeigen die einfache und doch einzigartige Technik.


   

   

 
 

Eine weitere Sehenswürdigkeit der Stadt ist die im Stil der Tangzeit errichtete Große Wildganspagode. Der Turm ist 60 m hoch. Im Tempel Ci'en Si, zu dem die Pagode gehört, hatte ich das Glück, buddhistische Mönche beim Gebet zu erleben. Die Gesänge zogen mich so in ihren Bann, daß ich fast den Bus verpasst hätte. Fotografieren war dabei (leider) nicht gestattet.
 

   

   
 
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