Guilin

 

Ich ließ also die aufregende Stadt Hong Kong hinter mir und flog ins "Land der Mitte". Die Einreiseformalitäten zogen sich - wie erwartet - etwas hin, aber ohne große Zwischenfälle war es dann doch endlich geschafft.

Ich war in China, genauer gesagt in Guilin in der Autonomen Region Guangxi. Interessant ist hier weniger die Stadt, als vielmehr die Landschaft entlang des Li-Flusses.

Dieser wird gesäumt von hoch aufsteigenden Karstkegelbergen.
 

   


   

     


Es war recht regnerisch, dabei jedoch tropisch warm. Die dadurch entstehende mystische Atmosphäre (aufsteigender Nebel) war in dieser Landschaft genau das Richtige. Trotzdem, oder gerade weil man die Berge erst kurz vor dem Vorbeigleiten aus den Nebelschwaden auftauchen sah, wurde die Bootsfahrt etwas ganz besonderes.
 

   



   


Hin und wieder legten hier lebende Bauern mit dem Ziel etwas zu verkaufen  mit ihren sogenannten Flößen direkt am Boot an. Diese Flöße bestanden lediglich aus zwei - drei zusammengebundenen Baumstämmen. Wie wendig sie damit umherglitten, war kaum zu glauben.

Zudem waren am Ufer Reisterrassen, ein kleiner Wasserfall und Wohnhäuser erkennbar. Landschaftlich ja nicht die schlechteste Wohngegend!
 

   

   


Soviel Natur nach der Großstadt Hong Kong, das war Erholung pur: keine Häuserschluchten, der Duft der freien Natur, Wasserplätschern, Vogelgezwitscher ...

Ein guter Auftakt für den Besuch in China!!!! Eine Tropfsteinhöhle in der Nähe war ebenfalls sehenswert, leider hab' ich aber beim Fotografieren etwas versagt ... Sorry, es gibt keine Bilder von der "Schilfrohrflöten-Höhle".

So, eine Woche Natur ist genug - eine Stadt wie Shanghai wäre jetzt spannend ...